Kartoffelsuppe nach Muttirezept

Selbst für so austrainierte Athleten wie die Pingpongproleten ist der Sport nicht alles im Leben. Auch am heimischen Herd wartet die eine oder andere Herausforderung. In regelmäßigen Abständen tauschen Dem Plattengott und Olle Vorhand daher die geliebten Kellen gegen Bratpfannen und Töpfe aus. Heute steht Kartoffelsuppe nach Rezept von Dem Plattengotts Mutti auf dem Plan.

Zutaten für drei große Schüsseln:
1 Bund Suppengrün (manchmal auch als Suppengemüse bezeichnet)
7 bis 8 größere Kartoffeln
2 Gemüsebrühwürfel
Wasser in rauen Mengen
Salz
Pfeffer

Und so wird es gemacht:
Kartoffeln schälen und klein schnippeln, damit sie sich später schneller weich werden. Rein in einen großen Topf, Suppengemüse hinterher und Wasser drauf, bis es aussieht wie Dresden bei Elbhochwasser. Nun muss das Gemüse ordentlich kochen. In der Zwischenzeit kann man prima das Bad wischen oder sonstigen Tätigkeiten nachgehen. Nach fünf bis zehn Minuten können die Brühwürfel in der brodelnden Flüssigkeit versenkt werden.

Nachdem das Bad gewischt und das Wohnzimmer gesaugt ist, sollten die Kartoffeln weich genug für die weitere Verarbeitung sein. Die Brühe wird nun in irgendein Behältnis mit genügend Füllraum abgegossen. Wer mag, kann nun die grünen Lauchstrünke aus dem Gemüse sortieren. Alle anderen nehmen gleich einen Mixer oder Stampfer und verarbeiten die vegetarischen Rückstände im Topf zur Brei. Nach und nach wird die Brühe hinzugefügt, bis die Konsistenz den eigenen Vorstellungen am nächsten kommt. Nun wird alles noch einmal aufgekocht und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt, fertig.

Dem Plattengott empfiehl:
Bockwurst als Einlage, frische Petersilie zum Verfeinern

Olle Vorhands Tipp:
Die Kartoffelsuppe wirkt ein bisschen exotischer, wenn man im Sud ein oder zwei Knoblauchzehen mitkocht. Am Ende kann zudem Curry hinzugefügt werden.

Eine Antwort zu Kartoffelsuppe nach Muttirezept

  1. Lila-Laune-Luder sagt:

    hmmmm lecker – und so exotisch – doch was ist mit zwiebelen und speck? wenn diese zutaten – gern auch zusammen mit pilzen – zuvor im topf angeschmort werden, schmeckt’s gleich nochmal so gut

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